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Posts Tagged ‘Zwiebeln’

Letzte Aussaaten

Leere Stellen im Gemüsebeet oder auf Beeten überhaupt sollte man tunlichst vermeiden. Sonst kümmert die Natur selbst sich drum und läßt Pflanzen sprießen, die man vielleicht nicht unbedingt haben möchte. Oder, wenn man ständig jätest, werden unnötig Nährstoffe ausgewaschen und der Boden erodiert.

Deswegen habe ich nach dem Ausgraben der Kartoffeln und der letzten Möhren Anfang September direkt hinterher gesät:

Anstelle der Möhren Winterpostelein (oder Winterportulak), ein nicht so bekannter Wintersalat, den man entweder im Dezember erntet oder bis März auf dem Beet läßt.

An Stelle der Kartoffeln zwei Reihen Spinat und in die Mitte eine Reihe Winterheckenzwiebel. Wie der Katzenschwanz mit aufs Bild gekommen ist, weiß ich auch nicht.  Wer keine Lust hat, noch spätes Gemüse oder Salat anzubauen, oder wenn es im Oktober wirklich schon zu spät für noch was Eßbares ist, kann man immer noch Bienenfreund (Phacelia) als Gründüngung aussäen.  Der keimt noch bei fast jeder Temperatur, deckt den Boden halbwegs ab und läßt sich im Frühjahr leicht einharken.

Ich muß mir dringend Notizen machen, wo auf dem Beet ich was angebaut habe. Man sollte niemals zwei Jahre hintereinander dasselbe an derselben Stelle anpflanzen, da sonst ggf. Krankheiten übertragen und die Bodennährstoffe zu einseitig genutzt werden. Engagierte Biogärtner achten auch darauf, welche Pflanzen miteinander verträglich oder unverträglich sind, und beherrschen die Fruchtfolge von Stark- Mittel- und Schwachzehrern.  Wie man all dies auf einem knapp 15 m² kleinen Gemüsebeet berücksichtigen soll, nunja. Sieht mir nach höherer Mathematik aus. Mal schauen, wie ich das im nächsten Jahr hinbekomme.

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