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Posts Tagged ‘Pilze’

Pilzpleite

Das war´s dann wohl mit meiner Austernpilzzucht auf Holzstämmen. Zwei Jahre konnte ich, wenn auch sparsam, ernten. Diesen Herbst über tat sich gar nix, nach unserem Urlaub Ende November zeigten sich dann Pilze: nur leider die falschen.

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Wenn mich mein Pilzbuch nicht täuscht, handelt es sich hierbei um ein Exemplar der Gattung Porlinge, und ist garantiert nicht eßbar.

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Ebensowenig wie dieser hier. Ausge“sät“ habe ich die nicht. Aber es gibt einige dieser Porlinge an absterbenden oder abgestorbenen Bäumen in meinem Garten. Das Mycel ist, scheint´s wüchsiger als das Austernpilzmycel.

Und die Stämme wandern auf den Totholzstapel. Untendrunter wohnt der Igel. Deswegen und auch wegen der vielen Insekten hat Totholz, ob gestapelt oder als abgestorbener Baum, bei mir Bleiberecht. Ich hoffe immer noch darauf, daß sich in der toten Kirsche hinten im Garten mal Hornissen einquartieren. Im letzten Frühsommer wurde sie einige Male von Kundschafterinnen umbrummt, aber nicht besiedelt.

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Es gibt doch noch Pilze

Ich hatte schon gedacht, das nach der Austernpilzkultur im Beutel auch die an den Holzstämmen im Garten gescheitert ist.  Nach dem Regen der letzten Tage sprießt es jetzt wieder:

Zugegeben, die riesigen Mengen sind es nicht. Aber für einmal Rührei mit Pilzen dürfte es noch reichen.

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Pilzzucht-Probleme

Ich esse gerne Pilze. Da aber Köstlichkeiten wie Pfifferlinge, Kräutersaitlinge und Austernpilze normalerweise mein Budget überschreiten, hab ich es mit dem Eigenanbau von Austernpilzen versucht. Im letzten Jahr bestellte ich mir hier Austernpilzbrut zum Anbau im Garten. Pilzbrut besteht aus Getreidekörnern, die mit Pilzmycel (das ist der Pilz im eigentlichen Sinne, die Pilzhüte, die wir essen, sind nur die Fruchtkörper) Eine Anleitung gab´s dazu.
Pilze sind keine Pflanzen im herkömmlichen Sinne. Sie besitzen kein Chlorophyll und können deshalb keine Photosynthese betreiben, d.H. Nährstoffe aus Sonnenenergie, Wasser und Kohlendioxyd gewinnen. Sie sind Destruenten, bauen tote oder absterbende organische Materie zu Nährstoffen um und sind somit das dritte Element im Kreislauf des Lebens. (Pflanzen = Produzenten, Tiere = Konsumenten, PIlze = Destruenten).
Wer Pilze anbauen will, muß ihnen also etwas zum Zersetzen anbieten. Üblich sind Holzstämme oder Strohballen.
Ich versuchte es 2010 mit Holz. Empfohlen wurden Laubhölzer, Birke, Ahorn oder Weidenstämme. Diese werden angebohrt oder Schlitze hineingesägt, in die Pilzbrut gestopft und erst mal zugeklebt wird. Die Stämme werden einige Wochen feucht (ich habe sie in einen Mörtelkübel gesteckt und regelmäßig begossen) gehalten, dann wird das Klebeband entfernt und die Stämme senkrecht zu ca. 1/4 im Boden eingegraben.

Sobald es kühler wird, sollten sich die ersten Fruchtkörper zeigen. Es kamen im Oktober 2010 tatsächlich welche, leider kamen auch die Schnecken. Deshalb fiel die Pilzernte relativ mager aus.

Im August diesen Jahres bot die Pflanzstelle in Köln-Kalk ein Seminar zum Thema Pilzanbau an. Dabei ging es um Pilzanbau in der Wohnung. Ebenfalls Austernpilze. Das Mycel wird hier mit sterilisiertem Strohhäcksel vermischt, gut angefeuchtet und in Plastiktüten gepackt. Aus kleinen Schlitzen in den Tüten sollen dann die Fruchtkörper wachsen.  Jeder Seminarteilnehmer bekam einen Beutel mit nach Hause.

Das Mycel entwickelte sich in meinem Beutel prächtig, Nach etwa zwei Wochen war alles weiß umsponnen. Dann sollte ich den Beutel noch einmal wässern, die Luftschlitze vergrößern und daraus sollten die Pilze wachsen.

Nun habe ich im Flur keine Schnecken, aber auch hier fiel die Ernte mager aus. Es reichte genau einmal für Rührei mit Pilzen. Mittlerweile hat der Pilz einen Pilz, es scheint sich Schimmel eingeschlichen zu haben. Wohl ein Fall für den Kompost. Jetzt hoffe ich doch noch auf diesjährige Ernte an den Holzstämmen im Garten. Es wird ja gerade erst kühler.

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