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Posts Tagged ‘Möhren’

Langsam mache ich mir Gedanken über die Bepflanzung meines kleinen Gemüsebeetes für die nächste Saison.
Das Experiment mit dem zweijährigen Brokkoli scheint zu funktionieren. Die bisher nicht allzu starken Nachtfröste haben den üppigen Pflanzen nichts ausgemacht, Wenn es dabei bleibt, kann ich laut Beschreibung ab April schon Brokkoliröschen ernten.

Ansonsten stehen auf dem Beet noch etwas mickriger Endivien, Feldsalat und Winterpostelein. Die Kälte hat ihnen nicht geschadet, aber ich hoffe auf ein wenig Zuwachs im Februar/März, damit sich die Ernte lohnt. Auch etwas Mangold ist übriggeblieben. Der muß bis spätestens Mitte April aufgegessen werden, da er sonst blüht und zäh wird.

Mit den Kartoffeln werde ich mich auf zwei Sorten beschränken. Mit der frühen Rosara und der späten Cara habe ich gute Erfahrungen gemacht, was Geschmack und Ertrag angeht.

Stielmus und Zuckererbsen wird es auf jeden Fall wieder geben. Ebenso natürlich Möhren und Mangold. Die Roten Bete sind im zweiten Jahr in Folge nichts geworden, ich werde noch einen dritten Versuch starten, da ich sie so gerne esse. Neu bekommen habe ich Samen von Teltower Rübchen und Palmkohl.

Im  Sommer setze ich an den Staketenzaun zwei Sorten Stangenbohnen, die „Blauhilde“, die auch sehr schön blüht, und eine unbekannte Sorte mit rundlichen braunen Kernen, die ich von einem alten Schrebergärtner geschenkt bekommen habe.

Kürbis, Zucchini, Mais und Tomaten lasse ich bleiben. Die drei ersten nehmen in dem kleinen Beet zuviel Platz weg, und die Tomaten waren trotz Kübelkultur unterm Vordach ein Trauerspiel: Fäule, Fäule, Fäule. Die einzige Sorte, die halbwegs verschont blieb, war die „Golden Currant“, und die fand ich relativ geschmacksneutral.

Ich habe gelernt, daß man bei einem so kleinen Beet genau planen muß, was wann wohin und vor allem wo neben kommt, damit nicht kleinere von größeren Pflanzen überwuchert und beschattet werden.  Daran sind z.B. die roten Bete gescheitert, die ich dummerweise neben die Kartoffeln gesetzt hatte.

Mal sehen, wie die nächste Saison wird. Weniger ist mehr !

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… Sommer ? Naja, zumindest dem Kalender nach, auch wenn 14 Grad und Dauerregen nicht wirklich sommerlich zu nennen sind.  Aber dem Gemüse geht es prima. Die Trockenheit von April bis Anfang Juni ließ mich schon schlimmes befürchten, aber durch den vielen Regen hat alles kräftig zugelegt.

Ich hatte das Beet im Herbst 2009 halbkreisförmig angelegt, nicht umgegraben, sondern einfach nur eine dicke Schicht Zeitungspapier auf der Grasnarbe ausgebreitet, und darauf ca. 5 cm Kompost verteilt. Das Gras darunter ist abgestorben und im Frühjahr 2010 habe ich darein gepflanzt und gesät.

Was habe ich denn nun alles auf dem Beet ? Die Kartoffelsorten „Duke of York“ (früh, z.T. schon aufgegessen), „Rosara“ (mittel) und „Cara“ (spät).

Die Stangenbohnen „Neckarkönigin“ und „Blauhilde“. Die Bohnen hatten mir Kopfschmerzen bereitet, nachdem die erste Saat Anfang Mai von irgendwem gefressen worden war. Anfang Juni hab ich nachgesät, aber die Pflanzen sind immer noch etwas mickrig.

Möhren (kommen sehr gut), Mangold (desgleichen), Kohlrabi (prima, auch schon die ersten gegessen), ein Kürbis von der Pflanzentauschbörse, dessen Namen ich leider vergessen habe (macht sich gut), Grünkohl (läßt hoffen, Anfang Mai hinter dem abgeerntetem Rucola ausgesät).

Den Lauch haben die Zwiebelfliegen erwischt, trotz unmittelbarer Nachbarschaft mit den Möhren, und die roten Bete sind bis auf zwei sehr zurückgeblieben.

Zuckererbsen haben wir schon komplett geerntet, dahinter kommt ein neuer Satz Möhren . Hinter den letzte Woche geernteten Frühkartoffeln habe ich Endivien und Pak Choi gesät. Mal schauen, ob das so weit im Jahr noch was wird.

Als ein Experiment versuche ich es in diesem Jahr mit zweijährigem Brokkoli . Die Samen sind ein Mitbringsel aus dem letzten Englandurlaub. Die Pflanze bildet im ersten Jahr nur Blätter (riesig !), und soll im nächsten April blühen. Ob die Pflanzen hier in Deutschland den Winter überstehen, weiß ich nicht. Der (süd)englische Winter ist in der Regel deutlich milder als bei uns, vieles was dort als winterhart gilt, geht hier ein.

Gedüngt wird nur mit Kompost (eine Ladung im Frühjahr und sobald eine Reihe abgeerntet ist, noch eine) und alle zwei Wochen ein Schluck Brennesseljauche.

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Nachdem der Schnee nun weg und die Temperaturen auch nachts über dem Gefrierpunkt bleiben, hab ich Schadensbesichtigung im Gemüsebeet betrieben.
Die restlichen Mangoldpflanzen sind -oberflächlich betrachtet- Matsch. Mit ein bisschen Glück werden sie im Frühjahr wieder austreiben und ein leckeres Frühgemüse geben. Allerdings muß man sich mit dem Aufessen beeilen, spätestens ab Mai treibt der Mangold Blüten und wird dann zäh.
Dem Feldsalat haben weder 25 cm Schneedecke noch die letzten Frostnächte (nachdem der Schnee schon weggetaut war), was ausgemacht.

Meine erst Ende Juli gesäten späten Möhren haben zwar das Wachstum eingestellt, sind aber durchaus essbar.

Schon spannend, wie winterhart doch manches Gemüse ist !

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