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Posts Tagged ‘Kohl’

August – schon einige Gemüse sind abgeräumt – Zeit für eine Zwischenbilanz.

Zuerst die Top´s: Zuckererbsen, Rübstielchen und Mangold wachsen wie im letzten Jahr fröhlich und unkompliziert, ebenso wie die Möhren. Erfreulich sind in diesem Jahr die Roten Bete, letztes Jahr hatte ich sie zu nahe an die Kartoffeln gesät. Im Schatten des Kartoffellaubs ist daraus nicht viel geworden.

Die Kartoffeln – tja. die Krautfäule hat im verregneten Juli voll zugeschlagen. Schon Ende Juli mußte ich die Rosara rausholen, da das Kraut komplett braun war. Etwa 10 Kilo Kartoffeln gab es trotzdem, obwohl einige noch sehr klein waren. Die Cara hält sich noch, bräunt aber auch schon. Als späte Sorte wollte ich sie eigentlich noch eine Weile im Boden lassen.

Ähnlich traurig sieht es bei den Tomaten aus. Die Green Sausage ist sehr anfällig, dazu kommt noch das Problem, daß ich nicht erkennen kann, wann eine grüne Tomate reif ist. Ich hab mal probehalber in einige reingebissen, die noch nicht verbräunt waren – igitt ! Kein Wohlgeschmack. Die De Berao hält sich tapfer, zwar einzelne braune Blätter, aber die Früchte bleiben (bisher) krautfäulefrei. Relativ gut halten sich auch zwei Tomatenpflanzen, die ich von der Pflanzentauschbörse habe: Braune Russische (eine Fleischtomate) und eine namenlose Cocktailtomate. Beide haben schon die ersten reifen Früchte und schmecken gut.

Durchwachsen sieht der Palmkohl aus. Nachdem ich Ende Juli eine Woche weg war, hatten Kohlweißlinge hier ihren Nachwuchs untergebracht. Skelettierte Kohlblätter und fette Raupen waren das Ergebnis. Ich habe die Viecher abgesammelt und den Kohl nochmal gedüngt. Jetzt treibt er wieder durch.

Auch die Bohnen sind dieses Jahr nicht so schön. Man sollte sie nicht zwei Jahre hintereinander an derselben Stelle anbauen. Schade. der Staketenzaun ist ein ideales Rankgitter. Im nächsten Jahr gibts dann anderswo im Beet  Buschbohnen.

Und die Versager des Jahres: Knollenfenchel (macht alles mögliche, aber keine Knollen). Und komischerweise Kohlrabi. Letztes Jahr hatte ich eine Kohlrabischwemme, irgendwann mochte niemand mehr die Dinger essen. Dieses Jahr habe ich deutlich weniger und etwas später (erst Mitte April) ausgesät, und das Ergebnis sind mickrige Pflanzen und keine Knollen.

Im Juli habe ich hinter den Zuckererbsen Teltower Rübchen ausgesät, hinter den Kartoffeln Spinat und hinter der Fenchelpleite nochmal Rübstiel. Das keimt zumindest alles brav.

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