Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘Grauwacke’

In meinem 30 m² großen Vorgarten stand ursprünglich nur eine große Blaufichte und eine kümmerliche Ligusterhecke. Der Boden war sandig und trocken wie im ganzen Garten und unter der Fichte wuchs – wie bei Fichten so üblich – so gut wie gar nichts. Deswegen wurde hier die Säge angesetzt. Damit der Stumpf möglichst schnell vermodert, habe ich ihn kreuzweise eingesägt und Erde in die Sägeschlitze gestopft.

Vorgarten ohne Fichte - Tabula rasa

Danach ließ ich mir eine große Fuhre lehmige Komposterde anliefern und habe sie verteilt. Um den entstandenen Höhenunterschied zu den Kellerfenstern abzufangen, baute ich eine kleine Trockenmauer.

Dann wurde gepflanzt. Die Himmelsrichtung ist Nordwest, aber abends und im Sommer hat der Vorgarten 3-5 Stunden Sonne. Das reicht für eine Eberesche, einige Rosen und eine Pfingstrose.

Der Rest der Bepflanzung ist schattenverträglich. Zwei Buchskreise, einer um die Eberesche und einer begrenzt Kaukasusvergißmeinicht und das weiße Tränende Herz. Als Bodendecker habe ich verschiedene Storchschnäbel, Rotlaubigen Günsel (Ajuga reptans Atropurpurea)und Immergrün (Vinca minor) gesetzt. Das Immergrün mickert noch etwas, alles andere hat sich prächtig entwickelt.

Blick aus dem 1.Stock

 Die häßlichen Waschbetonplatten habe ich durch eine Natursteinpflasterung ersetzt, ebenso wie die Trockenmauer aus Grauwacke, eine Gesteinsart, die man auf kurzem Weg aus dem Bergischen Land beziehen kann.

Das Ganze habe ich noch mit einigen Blumenzwiebeln und Wildstauden wie Akelei, Malve und Margerite ergänzt. Mittlerweile, nach 2,5 jahren, ist mein Vorgarten ein idyllisches Fleckchen geworden, in dem man die Abendsonne auf der Bank genießen und mit den Nachbarn schwätzen kann.

Advertisements

Read Full Post »