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Posts Tagged ‘Feldsalat’

Wintersalat

Im Herbst 2013 hatte ich im abgeernteten Gemüsebeet Winterpostelein ausgesät. Das ist ein Wintersalat, der ähnlich wie Feldsalat aussieht und auch ähnlich schmeckt. Das Ernteergebnis was überschaubar, vor allem weil einige Schnecken wohl noch spät im Jahr aktiv waren und den größten Teil davon erledigt hatten. Trotzdem sind einige Pflanzen zur Blüte gekommen, und spaßeshalber hatte ich die Samen dann über die Tontöpfe gestreut, in denen ich im Sommer Tomaten ziehe.

winterpostelein

Das Ergebnis ist überraschend: Sämtliche Töpfe sind voll mit Winterpostelein, die Schnecken gehen nicht ran, und der Salat trotzt souverän dem (bisher zum Glück nur leichten) Frost. Er wächst sogar nach, wenn ich immer wieder mal eine Handvoll davon abernte. Die großartigen Mengen sind das nicht, aber Ende Januar ist man ja für jede Art frischen Grünzeugs dankbar.

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Ich hoffe, daß es das für diesen Winter war mit dem Frost. Andere Orte in D hat es schlimmer getroffen. Hier hatten wir etwa 2 Wochen Dauerfrost, meistens sonnig, kein Schnee, maximale Tiefstwerte etwa -17 C°.
Die verschüchterten Schneeglöckchen und Nieswurzen richten sich wieder auf. Ob die Lenzrosen blühen wollen ist noch nicht abzusehen. Der Mittelmeerschneeball (Viburnum tinus), um den ich mir die meisten Sorgen gemacht habe, hat überlebt. Diverse andere Zwiebelpflanzen (Narzissen, Tulpen, Muscari, Camassia…) wirken an den Blattspitzen etwas gebräunt.
Im Gemüsebeet sieht es trauriger aus. Spinat und Winterpostelein ist hin. Der zweiijährige Brokkoli sieht trotz Vlies lädiert aus, aber vielleicht wird das nochmal was. Nur der Feldsalat sieht völlig ungerührt aus.

Nach den Vögeln zu urteilen, muß es bald Frühling werden. Drei Amselhähnchen versuchen, meinen Garten unter sich aufzuteilen und liefern sich dabei lautstarke Revierkämpfe. Die Amselweibchen wirken (noch) uninteressiert…

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Langsam mache ich mir Gedanken über die Bepflanzung meines kleinen Gemüsebeetes für die nächste Saison.
Das Experiment mit dem zweijährigen Brokkoli scheint zu funktionieren. Die bisher nicht allzu starken Nachtfröste haben den üppigen Pflanzen nichts ausgemacht, Wenn es dabei bleibt, kann ich laut Beschreibung ab April schon Brokkoliröschen ernten.

Ansonsten stehen auf dem Beet noch etwas mickriger Endivien, Feldsalat und Winterpostelein. Die Kälte hat ihnen nicht geschadet, aber ich hoffe auf ein wenig Zuwachs im Februar/März, damit sich die Ernte lohnt. Auch etwas Mangold ist übriggeblieben. Der muß bis spätestens Mitte April aufgegessen werden, da er sonst blüht und zäh wird.

Mit den Kartoffeln werde ich mich auf zwei Sorten beschränken. Mit der frühen Rosara und der späten Cara habe ich gute Erfahrungen gemacht, was Geschmack und Ertrag angeht.

Stielmus und Zuckererbsen wird es auf jeden Fall wieder geben. Ebenso natürlich Möhren und Mangold. Die Roten Bete sind im zweiten Jahr in Folge nichts geworden, ich werde noch einen dritten Versuch starten, da ich sie so gerne esse. Neu bekommen habe ich Samen von Teltower Rübchen und Palmkohl.

Im  Sommer setze ich an den Staketenzaun zwei Sorten Stangenbohnen, die „Blauhilde“, die auch sehr schön blüht, und eine unbekannte Sorte mit rundlichen braunen Kernen, die ich von einem alten Schrebergärtner geschenkt bekommen habe.

Kürbis, Zucchini, Mais und Tomaten lasse ich bleiben. Die drei ersten nehmen in dem kleinen Beet zuviel Platz weg, und die Tomaten waren trotz Kübelkultur unterm Vordach ein Trauerspiel: Fäule, Fäule, Fäule. Die einzige Sorte, die halbwegs verschont blieb, war die „Golden Currant“, und die fand ich relativ geschmacksneutral.

Ich habe gelernt, daß man bei einem so kleinen Beet genau planen muß, was wann wohin und vor allem wo neben kommt, damit nicht kleinere von größeren Pflanzen überwuchert und beschattet werden.  Daran sind z.B. die roten Bete gescheitert, die ich dummerweise neben die Kartoffeln gesetzt hatte.

Mal sehen, wie die nächste Saison wird. Weniger ist mehr !

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Nachdem der Schnee nun weg und die Temperaturen auch nachts über dem Gefrierpunkt bleiben, hab ich Schadensbesichtigung im Gemüsebeet betrieben.
Die restlichen Mangoldpflanzen sind -oberflächlich betrachtet- Matsch. Mit ein bisschen Glück werden sie im Frühjahr wieder austreiben und ein leckeres Frühgemüse geben. Allerdings muß man sich mit dem Aufessen beeilen, spätestens ab Mai treibt der Mangold Blüten und wird dann zäh.
Dem Feldsalat haben weder 25 cm Schneedecke noch die letzten Frostnächte (nachdem der Schnee schon weggetaut war), was ausgemacht.

Meine erst Ende Juli gesäten späten Möhren haben zwar das Wachstum eingestellt, sind aber durchaus essbar.

Schon spannend, wie winterhart doch manches Gemüse ist !

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