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Archive for Januar 2015

Böse Rose

In meinem Garten stehen bzw. standen mehrere alte Bäume. Z.B. ein ehemaliger Kirschbaum, dem schon die Vorbesitzerin alle Äste hat absägen lassen, und dessen leise vor sich hin rottender Stamm als Biotop für allerlei Getier dient. Ich habe eine Ramblerrose „Marie Lisa“ drangepflanzt, die im Mai wunderbar aussieht.

marie

An einen weiteren absterbenden Kirschbaum wächst die Ramblerrose „Himmelsauge“, leider nicht so üppig wie die Marie, aber dafür mit einer traumhaften Farbe:

himmelsauge

Und an den alten Walnußbaum, der leider zeitgleich mit meinem Einzug seine Existenz eingestellt hatte, kam eine „Mermaid“. Eine Kletterrose, die mich bei einer Gartenreise durch Englend vor einigen Jahren sehr beeindruckt hatte. In der Literatur wurde sie als „empfindlich“ beschrieben. Ich dachte, egal, ausprobieren.

„Mermaid“blüht leider nicht sehr üppig,

DSC04793

sondern hat sich statt dessen zum frohwüchsigen Stachelmonster entwickelt. Von „empfindlich“ keine Spur.

mermaid3

Empfindlich habe ich vor einigen Tagen reagiert, als unsere neue Mitbewohnerin Tiffy in einem Anfall von Größenwahn meinte, die Walnuß mit der „Mermaid“ dran erklettern zu müssen…

größenwahn03

… und sich beim Abstieg in den Rosenranken verheddert hat.

größenwahn05

Schön, daß katz guterzogenes Personal hat, was auf klägliches Miauen reagiert, die Leiter holt und einen aus der Rose auswickelt. Ungeachtet eigener Schrammen, versteht sich.

Und wehe, die „Mermaid“ blüht nächsten Sommer wieder nur so spärlich !

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Bin wieder da

Sooo lange habe ich nicht mehr gebloggt – es hat aber auch eine große Veränderung in meinem Leben gegeben.

Meine Selbständigkeit hatte ich im letzten Sommer an den Nagel gehängt und bin jetzt nach fast 20 Jahren wieder als angestellte Gärtnerin, und dann auch noch im öffentlichen Dienst,  unterwegs. Das war gewöhnungsbedürftig. Sich nach so langer Zeit  wieder mit einem Chef (immerhin einem netten) und Kollegen (ebenfalls netten, wenn auch teilweise etwas skurrilen Exemplaren) zu arrangieren  war nicht ganz einfach für mich. Aber die Vorteile überwiegen eindeutig: regelmäßige Arbeitzeiten, regelmäßiges Geld auch im Winter, bei Urlaub und Krankheit.

Und sonst ?

Chefkatzi Gwen ist – ebenfalls im letzten Sommer –  einem Raser zum Opfer gefallen. Nach drei Tagen Suche fanden wir sie am Straßenrand.  Sie hat einen Platz unter ihrem Lieblingsstrauch im Garten bekommen, und auf ihrem Grabstein sitzt gerne ihre Nachfolgerin, die Halbsiamesin Tiffy.

Die Staudenbeete wurden im Herbst mal wieder gründlich umsortiert, auch dank der Anregungen einer Kollegin aus dem Betrieb. Ich bin gespannt, wie es im Frühjahr aussieht und werde berichten !

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